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Wie Hochbetten dazu beitragen können eine engere Bindung unter Geschwistern aufzubauen

Erst vor kurzem habe ich mich mit einer Freundin über unsere Kindheit unterhalten und Sie hat mir erzählt, dass es für sie eine wahnsinnig tolle Erfahrung war das Zimmer mit ihrer Schwester zu teilen. Wenn sie sich in der Nacht unterhielten, hat sie den Arm von oben aus dem Hochbett gestreckt, sodass sie die Finger ihrer Schwester berühren konnte.
Konnte eine von beiden nicht schlafen, hat die andere fürsorglich die Hand der Schwester gestreichelt um sie zu besänftigen.
Es ist eine wirklich süße Geschichte und ganz offensichtlich hat das Schlafen in ein und demselben Zimmer dazu beigetragen, dass die Schwestern eine sehr besondere Verbindung zueinander aufgebau haben – die heute, viele Jahre später, immer noch besteht.

Das Teilen eines Zimmers – und eines Hochbettes – kann also eine wirkliche Bindungserfahrung sein. Es entsteht eine sehr enge Beziehung, in der man lernt harmonisch miteinander umzugehen und nach dem anderen zu schauen.

Das Zimmer zu teilen vermag noch andere Vorteile zu haben. So wird vermutet, dass Kinder weniger besitzergreifend sind und, dass sie von früh auf lernen Kompromisse einzugehen. Ganz zu schweigen davon, dass es den Kindern mehr Gelegenheiten zum gemeinsamen Spielen gibt.

Natürlich gibt es nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile wenn das Zimmer geteilt wird. Besonders, wenn sich Geschwister ein Hochbett teilen, haben sie weniger Platz für sich selbst und ihre persönlichen Habseligkeiten.
Das ist etwas, was ich definitiv ändern wollte, als ich das Hochbett-Regal entworfen habe.
Ich habe meine eigene Tochter, Adele, dabei beobachtet, wie sie Schwierigkeiten oben im Hochbett hatte, weil sie nicht wusste wo sie ihre Bücher oder ihr Getränk für die Nacht abstellen sollte. Also habe ich den Entschluss gefasst etwas zu entwerfen was ihr wirklich helfen wird.
Sie war auf Anhieb begeistert als sie ihren eigenen Stauraum am Hochbett bekam und fand es, um es in ihren Worten zu sagen, „soooo gemütlich!“.

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Ich wurde an Adeles Situation erinnert als ich vor kurzem krank war. Um meinen Mann nicht zu stören, beschloss ich im Hochbett meines Sohnes zu schlafen. Sobald ich oben angekommen war schaute ich mich um und bemerkte, dass ich nirgends mein Buch oder meine Tasse Tee abstellen konnte. Am nächsten Tag montierte ich direkt ein Hochbett-Regal und nutzte es in derselben Nacht – es war so viel besser und wirklich gemütlich. Leider wollte mein Sohn mir nicht die Hand streicheln um mir beim Einschlafen zu helfen – aber ich vermute man kann nicht alles haben!

Liebe Grüße und alles Gute,
Geraldine

* Schlafen Ihre Kinder auch im Hochbett? Und wie kommen sie zurecht? Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir ein Kommentar dazu hinterlassen.


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